Texte der Kirchenväter

Die Schätze der Kirchenväter zu den Lesungen, zum Glaubensbekenntnis, dem Vaterunser uvm. sind mir eine große Hilfe geworden, mich tiefer mit dem Glauben auseinanderzusetzen; oder besser, um weiter hineinzufinden. Ich bin meiner geistigen Heimat, der Abtei Mariendonk, sehr dankbar für die Hinführung und die Lehre der Kirchenväter. Schätze zu heben ist spannend, lehrreich, Seele füllend und stärkt in der Gottsuche im Wort.

„Ein wesentliches Merkmal der Väterexegese ist, dass die Kirchenväter die Texte der Heiligen Schrift im Verkündigungszusammenhang der Gegenwart lesen, nicht bloß als historische Dokumente vergangener Etappen der Heilsgeschichte. Die heutige Kirche und die Gemeinschaft der Glaubenden ist der Ort der Interpretation und des Verstehens der Texte. Das Ziel der patristischen Schriftauslegung ist darum eine aktualisierende Deutung der biblischen Texte im Kontext der Kirche. Dabei geht es nicht vordergründig nur um eine Übertragung der Erzählungen in einen mordernen Zusammenhang, vielleicht noch mit einer moralischen Schlussfolgerung, sondern es geht im wesentlichen um eine tiefere Erschließung des Geheimnisses der Menschwerdung Gottes und um ein existenzielles Verstehen des Heilswirkens Jesu Christi: Das Heil, die Erlösung und Befreiung, die „mein Jesus“ – wie etwa bei Origenes häufig zu lesen ist – an mir wirkt, ist der archimedische Punkt der patristischen Schriftauslegung. Von ihm her erschließen die Väter im Horizont des kirchenlichen Glaubens den Sinn und die Bedeutung des Wortes Gottes im Alten und im Neuen Testament.“ (Zitat Kirchenväterlesungen Mariendonk)

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