Aus meiner Feder

Die Texte auf dieser Seite stammen alle aus meiner Feder. Sie sind von mir, werden laufend ergänzt und wurden nirgends abgeschrieben. Im Gegensatz zu den Publikationen habe ich diese noch nirgends eingesandt. Vielleicht aber irgendwann. Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren! 🙂 (Aber bitte, sagt’s mit dem entsprechenden Ton!)

Da sein
Zuhören
Sich öffnen
Eintauchen
Berühren lassen
Abgeben
Vertrauen
Aufnehmen
Spüren
Ganz und Gar lieben

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Begegnung/Beziehung

ER ruft! – ich gehe hin.
ER spricht! – ich höre zu.
ER gibt! – ich nehme an.
ER liebt! – ich danke.
ER segnet! – ich bete.
ER ist da! – ich liebe.
ER vergibt! – ich bekenne.

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Christus in uns

Der Christ lebt, weil er nicht allein ist.
Der Christ liebt, weil er auch geliebt wird.
Der Christ gibt, weil er beschenkt wird.

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Gottes Kinder sind die Wasserbecken der Erde.
Sie quellen über, aber verlieren nichts.

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Frieden ist ein Vogel, der getragen durch die Luft
langsam gleitend seine Laute mir entgegen ruft.

Frieden ist ein Hund, der freudig wedelnd rennt
mir entgegen in die Arme, da er mich erkennt.

Frieden ist eine Mutter, die ihre Wärme gibt,
dir ihr Kind mehr auf der Welt als sich selbst liebt.

Frieden ist ein Gefühl, das jeder mit sich trägt
und so durch das eigene Herz für andere schlägt.

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Und er sah, es war gut.

Können wir das auch sagen? Können wir unser Werk auch als gut befinden? Wer sagt uns, wann es gut ist und wann nicht? Die Kirche, die Gesellschaft, die Nachbarn, die Familie oder nur wir selbst? Wird uns das Erkennen schon in der Erziehung mitgegeben? Maßstäbe werden angenommen oder abgelehnt, ergänzt oder umgeschrieben, doch leben können nur wir selber, niemand kann es uns abnehmen.
Wir sind für uns selbst verantwortlich und nur am Ende einer Tat können wir auf Grund dessen was folgt erkennen ob es gut war oder nicht.
Vielleicht sind die Sterne am Ende des Himmels, nur das was wir sehen!

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Irene Mucke und ihr Freund Ben Dinkel sind neu in der Stadt. Ihre Wohnung liegt etwas außerhalb in einem Neubaugebiet. Die Straßen sind noch nicht geteert und gepflasterte Gehwege gibt es auch nicht. von circa 20 neuen Häusern, sind erst drei bewohnt. Bis in die Stadt sind es zu Fuß ungefähr 20 Minuten. Zwischen der Stadt und dem Neubaugebiet liegt eine Kneipe. Eine Vorortkneipe mit dunklen Fenstern, Glühbirnen mit höchstens 40 Watt und einem Geruch von Bierresten, die unter dem Thekenblech schimmeln und alter Toiletten mit Erdbeer-WC-Stein. Seit dem der Bau mit den neuen Häusern gut voranging kamen mehr Gäste und Alois und Elisabeth Schriebenberg, das Wirteehepaar, verlängerten die Öffnungszeiten.
Es war ein Zufall, dass von dem Tag an, als Irene und Ben einzogen, die Kneipe länger geöffnet hatte. Nachdem sie ihre Möbel in der Wohnung hatten und ihre Helfer schon weg waren, stellten sie fest, dass sie nichts zu essen und zu trinken mehr hatten. Sie gingen in die Kneipe von Schriebenbergs.
Beim Eintreten wurden sie von acht Männern begafft und die Wirtin begrüßte sie mit einem rauchigen „n’Abend“. Irene ging auf den Tisch links neben der Tür zu, berührte erst mit der rechten Hand den Tisch und mit der linken die Bank, um zu testen, ob es klebrig oder sauber ist. Dann setzte sie sich. Ben ging gerade aus zur Theke und bestellt zwei Bier. Dann setzte er sich zu Irene. Beide schauten sich etwas um und ihre Blicke trafen sich mit denen der noch immer gaffenden Männern.
Ein bärtiger Mann mit Brille zieht seine Augenbrauen hoch als Irene ihn ansah. Irene schüttelte sich unbemerkt während sie zurück auf ihr Bier sah. Auch Ben fühlte sich unwohl und trank von seinem Bier. Irene und Ben passten nicht in diese Umgebung. Ein junges Paar, sehr gepflegt und gut aussehend, gehört nicht in schummrige Kneipen.

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Nimm einen Stein in die Hand und du gehörst zu ihnen !
Dir gegenüber auch Menschen, halten das Wasser dagegen!

Steine, Menschen, Wasser alles natürlich, nichts künstliches somit eint der Kampf.
Ein Schauspiel.

Die aufrührerische Gesellschaft hält nichts von der Bibel
und dennoch…

Der Stein, die älteste Mordwaffe der christlichen Geschichte.
Kain erschlug mit einem Stein seinen Bruder Abel.
Das Wasser, das älteste Heilmittel in der Bibel.

Um zu verletzen benötigen wir etwas härteres als uns,
um zu heilen etwas weicheres.

Es ist von der Natur gegeben, dass wir uns mit Steinen bewerfen
und mit Wasser die Wunden waschen?

Hätte Gott gewusst, dass wir uns fortlaufend seit unserer Erschaffung
mit Steinen bewerfen, wären wir mit Sicherheit Fische geworden.

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Wie ein schlechtes Kaugummi klebt es am Kinn,
macht nach kurzen Überlegungen keinen Sinn,
weder das Schlechte noch das Kleben,
wir sollten nach Besserem streben.

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Die Entscheidung

Vor der Entscheidung
steht die Vergangenheit,
danach die Zukunft.
Die Vergangenheit bringt
Erfahrung,
die Zukunft Neues.
Dazwischen stehen wir mit der
Entscheidung.
Wir sehen zurück,
wir sehen nach vorn,
sind hin- und hergerissen.
Doch wo würden wir stehen,
wenn wir nur zurückschauen?
(A.Sundermann ©2006)

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