Mit 78 PS den Herrn im Blick

Motorrad zu fahren ist einfach klasse, sicher nicht ungefährlich, aber es macht mir sehr viel Freude. Besonders, wenn ich mit meinem Mann auch mal längere Touren fahren kann. Bevor wir jedoch losfahren sind ein paar Dinge für mich unentbehrlich. 

Ich besuche vorher eine Eucharistiefeier und mache eine Kerze an. Wenn nicht die Möglichkeit besteht, zur Messe zu gehen, zünde ich nur eine Kerze an und bete. In einer meiner Jacken- oder Hosentasche habe ich meinen kleinen Benediktus-Rosenkranz. Ein Kreuz trage ich immer an einer Kette um den Hals.

Wenn wir dann so durch die Dörfer und Städte fahren geht mein Blick bei jeder Kirche hinauf zur Kirchturmspitze „Ja Herr, Du bist da!“. Unterwegs fahren wir an vielen Wegekreuzen vorbei „Ja Herr, ich liebe Dich, Du bist da!“. Wir fahren durch Straßen die Namen tragen von Heiligen wie z. B. Pankratius, Nikolaus, Andreas oder erst gestern sind wir über die Lazarusbrücke gefahren „Ja Herr, Du bist allgegenwärtig!“. Ich sehe kleine Kapellen, Klöster und andere Gedenkstätten, an denen wir vorbeifahren, manchmal anhalten und Pause machen. Doch jedes Mal wenn mein Blick darauf fällt, geht mir das Herz auf. Gestern habe ich auf drei Höfen verschiedene Heiligenbilder bzw. -statuen gesehen, bei einem sogar den Hl. Josef, was ich besonders schön fand. Der Herr ist mit den Menschen, sie wollen IHN bei sich haben.

Wenn wir mehrere Tage mit anderen Freunden unterwegs sind, ist in den Planungen immer die Möglichkeit, dass ich zur Eucharistiefeier gehen kann, mit eingeplant oder auch kurze Abstecher, um eine Kerze in einer Kapelle oder Kirche in den Orten anzuzünden.

Ja, ich möchte IHN auch bei mir haben, jeden Moment in meinem Herzen, auch wenn ich mit 78 PS und schnell unterwegs bin. Wenn ich fahre, konzentriere ich mich selbstverständlich auf die Straße, das Fahren, die Umgebung, den Verkehr, die Gefahren, Tiere und Menschen……. der Blick geht wie ein Scanner hin und her und die Sinne sind oder sollten es zumindest sein, auf alles ausgerichtet und geschärft.

So sind die kleinen Augenblick der Begegnung, die ich eben beschrieb für mich goldwert! Es sind Augenblicke, in denen meine Seele auftankt und die ich ganz bewusst und mittlerweile auch unbewusst suche und wahrnehme. Vielleicht wird es schon ein Stück selbstverständlich……….. ohne den Herrn geht gar nichts!!!!! 🙂

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