Papst hört auf und ich fang an….

Ok, ist nicht ganz miteinander zu vergleichen, aber ist tatsächlich so.
Jetzt legt sich so langsam die Aufregung in den Medien, besonders in den vielen Blogs. Ich kann verstehen, dass die Menschen traurig sind, dass der Papst nicht mehr sein Amt ausführen wird und somit für uns im Grunde nicht mehr „greifbar“ und in der Öffentlichkeit ist. Vielleicht wird er noch einige Werke veröffentlichen, wer weiß. Schön wäre es und für uns mit Sicherheit sehr wertvoll. Es gibt Menschen, mit denen hätte ich gern darüber diskutiert.
In einem früheren Posting habe ich schon geschrieben, dass ich zwar traurig bin, aber mich auch auf das Neue, das jetzt kommt, freue.

In einer Predigt -ich glaube es ist die einzige bisher, in der mein Mann in der Kirche laut gesagt hat „Da hat er doch recht.“ – hat ein Priester – im Übrigen ein begnateter Prediger – von der personenzentrierten Seelsorge gesprochen. So schwierige es ist, sollte der Dienst des Priesters und das ist der Papst nun einmal auch, nicht an einer Person festgemacht werden. Es geht, simpel ausgedrückt, um das Ganze! Ein Messdiener sollte nicht wegen dem Priester Messdiener werden, sondern weil er Gott und am Altar dienen möchte.

Na ja, ok ist etwas sehr simpel, aber der Priester hatte, wie mein Mann bemerkte, recht. Der Glaube geschieht nun einmal nicht mit dem Kopf, auch, aber vorranging im Herzen. Und dort schmerzen Abschiede sehr. Doch die Welt geht nicht unter! Das hätte ich am liebsten allen laut zugerufen, die so sehr getrauert haben. Die Welt geht nicht unter, die Kirche geht nicht unter. Habt Vertrauen! Freut euch für Papst Benedikt XVI., dass er diese Entscheidung getroffen hat und treffen konnte.

Der Stuhl Petri bleibt nicht leer, wir weden mit Sicherheit wieder einen Papst als Oberhaupt unserer katholischen Kirche bekommen und auch dieser wird von uns geliebt werden. Er ist eben der Papst. Wie die Kinder ihren Vater lieben, wie die Gemeinde ihre Priester, so sollten wir alle auch unseren Papst lieben.

Am 28. Februar ist es soweit und am 1. März beginnt seine Heiligkeit, Papst Benedikt XVI., seinen Tag neu.

Ich beginne am 1. März auch neu: ich werde meine neue Arbeit beginnen. Das meinte ich damit, der Papst hört auf und ich fange an! Etwas Neues geschieht, auch ich fange meinen Tag am 1. März neu an.
In der geistigen Heimat der Regel Benedikts, des Heiligen, unter dessen Schutz der jetzige Papst sein Amt gestellt hat, beginnt etwas Neues. Und ich glaube, da bin ich nicht die Einzige! 🙂

Ist es im Leben nicht immer s0?Das Schöne ist doch, wir haben die Möglichkeit das ewige Leben schon jetzt zu ergreifen und wir gehören alle zusammen durch Ihn und mit Ihm und in Ihm! Wir Christen sind Ewigkeitsmenschen und wissen, es geht weiter. Oh, ich freue mich auf Ostern und bin dankbar, dass ich das glauben darf. Ich bin dankbar für den jetzigen Papst, dankbar für die Gnade an ihm und der Kirche. Dafür Ehre dem Vater, dem Sohn und deim Heiligen Geist; wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen!

 

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Eine Antwort zu Papst hört auf und ich fang an….

  1. Verena Maria schreibt:

    Danke Andrea, das ist sehr schön gesagt. Ich denke, das Zurufen kommt jetzt bei mir an. Es ist okay, diese Zeit des traurig sein, ich denke, das ist auch legitim. Ich habe gesagt, mit dem Konklave beginnt die Hoffnung dann wieder und die Freude auf einen neuen Papst. Ich für mich habe das jetzt schon so wahrgenommen, dass es zwar wieder einen Papst gibt und das auch nicht unbedingt personenabhängig ist. Also, ich bin nicht katholisch wegen dem Papst. Aber er bedeutet mir sehr viel, und das darf auch Raum haben denke ich. Aber es it schön, sowas zu lesen. Und ich wünsche Dir für Deinen Neubeginn Gottes Segen

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